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Autor: Frau Weber
Artikel vom 19.05.2020

Reuchlin-Küken im Home Office

Das Huhn wird im BNT Unterricht der 5. Klasse aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Neben dem Aufbau von Wirbeltieren, Stoffwechsel, artgerechter Haltung und vielem mehr geht es auch um die Fortpflanzung und das Wachstum.

„Vom Ei zum Huhn“ ist für sich genommen bereits ganz spannend. Um dies im Unterricht noch mehr zu verdeutlichen, hatte man in der Reuchlin-Realschule die Idee Eier zu bebrüten. Begleitet von Frau Mayer wurden im Biologieunterricht verschiedene Hühnereier von den SchülerInnen mit Namen beschriftet und in den Inkubator (Brutautomat) gelegt. Jeden Morgen wurden die Eier gewendet und falls nötig, Wasser nachgefüllt um die notwendige Luftfeuchtigkeit von ca. 60% aufrecht zu halten. Verschiedene Gruppen gestalteten Referate zu den unterschiedlichen Hühnerrassen. Im Automaten befanden sich derweil Eier von selten gewordenen alten Nutztierrassen. Eier des Araucana, das türkisfarbene Eier legt. Schokobraune Eier des Welsumer, vom handzahmen Amrock, dem Hamburger, Marans und auch dem Westfälischen Totleger. Dessen Name geht zurück auf seine holländische Herkunft. Da wurde aus dem „Doutleijer“(Dauerleger) eingedeutscht der Totleger.

Alle waren begeistert bei der Sache, doch dann kam es nach elf Tagen leider zur Schulschließung aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Das schieren (durchleuchten) der Eier konnte nicht mehr stattfinden. Die Küken konnten nicht in der Schule schlüpfen und dort ihre ersten Lebenstage verbringen. Der Inkubator musste mitsamt den Eiern zu einer Lehrkraft ins Home Office, wo sie sich nun befinden. Zahlreiche Küken sind geschlüpft. Die ersten Tage und der Schlupf wurden mit Fotos dokumentiert, um die SchülerInnen teilhaben zu lassen. Ferner wurde ein kleines Video mit dem Namen „Reuchlin-Küken“ auf YouTube eingestellt, wo die süßen Küken nun bestaunt werden können.