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Autor: Frau Vorgrümler
Artikel vom 19.03.2018

Berufsinformationsabend

Berufsinformationsabend

 Vielfältige Optionen und Chancen für Realschüler

Berufsinformationsabend der Reuchlin-Realschule Bad Liebenzell  am 15. März 2018

Gut besucht war der diesjährige Berufsinformationsabend der Reuchlin-Realschule Bad Liebenzell, bei dem einerseits verschiedene Betriebe aus der Region den Schülern der neunten Klassen und deren Eltern ihre Ausbildungsangebote präsentierten, andererseits auch über die weiterführenden schulischen Möglichkeiten informiert wurde, die den Schülern nach dem Realschulabschluss offenstehen.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Trommer eröffnete die Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit, Mara Kuhn, den Abend mit einem Überblick über den Berufswahlfahrplan für Klasse 9, der sich in die drei Phasen „informieren – entscheiden – bewerben“ gliedern lässt. Dabei gab sie auch interessante Einblicke in eigene persönliche Erfahrungen und zeigte auf, dass sich manche Jugendliche mit der Entscheidung und Berufsfindung schwer tun und somit diese Phasen nicht in jedem Fall eingehalten und der Weg bis zur Berufsfindung und der Aufnahme einer Berufstätigkeit nicht immer zielgerichtet verläuft. Sie wies darauf hin, dass die Entscheidung der Schüler ein erster Schritt sei, sie diesen Beruf aber nicht unbedingt lebenslang ausüben werden.

Verschiedene Einflussfaktoren wie Erwartungen, Interessen, Wünsche, Fähigkeiten, Kenntnisse und Eigenschaften beeinflussen diese Entscheidung. Ein wichtiger Einflussfaktor sind vor allem die Eltern, die ihre Kinder und deren Stärken am besten kennen, aber auch die Lehrer und die Berufsberatung. Außerdem spielt der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Region, der Bedarf der Wirtschaft, die Familie, die Clique und das gesellschaftliche Ansehen eines Berufes bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle.  Nach Frau Kuhns Meinung sei ein Vorteil des Infoabends das Aufzeigen von Optionen und Chancen, die sich den Jugendlichen  bieten.

Anschließend ging der Schulleiter der Johann-Georg-Doertenbach-Schule in Calw, Michael Niedoba, auf die verschiedenen schulischen Möglichkeiten ein, die den Schülern nach dem Realschulabschluss offenstehen, zum Beispiel der Besuch einer Berufsfachschule, eines Berufskollegs oder eines beruflichen Gymnasiums. Bei der Wahl der Schule sollte die Entscheidung zielgerichtet ausfallen, beispielsweise im Hinblick auf die Wahl des Profilfachs. Auch sollte ein höherer Abschluss nur dann angestrebt werden, wenn das Ziel die Studienbefähigung sei, nicht zur Notenverbesserung oder Hilfe zur Entscheidungsfindung. Dafür eigne sich ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst besser als eine schulische Warteschleife. Zum Abschluss betonte er, die beste Entscheidungsgrundlage sei eine zukunftssichere Ausbildung.

Im zweiten Teil des Abends stellten die Ausbildungsleiter und Auszubildenden der anwesenden Betriebe den Schülern und Eltern verschiedene Berufe vor und informierten sie über die schulischen Voraussetzungen, die Bewerbung, den Ablauf der Ausbildung, den Berufsalltag mit den dazugehörigen Tätigkeiten, sowie Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.   Die beteiligten Firmen in diesem Jahr waren die Seuffer GmbH, die Krankenpflegeschule des Klinikums Nordschwarzwald, das Landratsamt Calw, die Polizei, die AOK Nordschwarzwald und die Daimler AG.

Ingrid Eitel-Greenwood